Play
Strindberg
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Friedrich Dürrenmatt schuf 1968 als Co-Direktor am Theater Basel eine Bearbeitung der Ehetragödie „Totentanz“ von August Strindberg. Er verknappte die Dialoge auf ihre Essenz und zeichnete als gewandter Komödienschreiber das Zusammenleben der beiden Eheleute im Turm, in dem sie seit längerer Zeit hausen, mit distanzierter, ironischer Überlegenheit. Die bitterbösen, prägnanten Gespräche unterteilt Dürrenmatt in die zwölf Runden eines Boxkampfes.

„Play Strindberg“ ist eine harte, sardonische, unverschämte und unheimlich lustige Ehekomödie. Ich habe jede zynische Minute genossen. Dürrenmatt nahm Strindbergs „Totentanz“, eine düster brütende und irgendwie schwülstige Tragödie, als Vorlage und verwandelte sie in eine herrliche schwarze Komödie. (Emory Lewis, The Record, New York)

Übrigens keine Angst: trotz des englischen Titels wird das Stück im bewährten Deutsch Dürrenmatts dargeboten.

Es spielen: Franziska Bussmann, Rudolf Fischer, Patrick Streit.

Fr, 3. Februar 2017, 20.00 Uhr
Sa, 4. Februar 2017, 20.00 Uhr
So, 5. Februar 2017, 17.00 Uhr
Fr, 10. Februar 2017, 20.00 Uhr
So, 12. Februar 2017, 17.00 Uhr
Sa, 18. Februar 2017, 20.00 Uhr

www.mausefalle.ch

Beitrag veröffentlicht am
03. Februar 2017